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Esther Friedman in Frankfurt

Leben mit Iggy

Eine Mannheimer Fotografin trifft in den 70ern den „Godfather of Pop“. Esther Friedman und Iggy Pop werden ein Paar, sieben Jahre lang dokumentiert sie das gemeinsame Leben in unzähligen Aufnahmen

Esther Friedman lernte Iggy Pop, den "Godfather of Pop", in Berlin kennen. 1974 – da war Friedman erst 19 Jahre alt – zog die gebürtige Mannheimerin nach Berlin, zwei Jahre später traf sie auf Iggy, der damals in einer WG mit David Bowie in der Hauptstraße 155 in Schöneberg wohnte. Die gemeinsame Zeit – darunter zahlreiche Reisen und Tourneen – hielt die ausgebildete Fotografin in unzähligen stimmungsvollen Aufnahmen fest. Über Berlin sagte Iggy, der mit richtigem Namen James Newell Osterberg heißt: „A good and dangerous place for lunatics and the artistically minded.“ Diese Berliner Stimmung vermitteln die Schwarz/Weiss-Fotografien. Heute lebt Esther Friedman übrigens als Beraterin für Kunstsammler in Frankfurt. Dass die Fotos nun von der Öffentlichkeit bewundert werden können ist einem Zufall zu verdanken. Angeblich wollte die Fotografin die Bilder, die sie in einem Wäschekorb im Keller aufbewahrte, bereits wegschmeißen. Ein Freund hielt sie glücklicherweise davon ab. Bis 1. August 2015 zeigt die Galerie Philipp Pflug Contemporary eine Auswahl der Fotografien.