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Hohe Preise am Markt

Wert-Papier

Diese Papierarbeiten sind extrem wertvoll. Denn nicht nur Leinwände, auch Kunstwerke auf Papier haben sich in unser kollektives Gedächtnis gebrannt. Sie haben es zu Berühmtheiten gebracht und entsprechend hohe Preise am Markt erzielt. Eine Auswahl

Mensch im Proporz: Leonardo da Vincis „Vitruvianischer Mensch“ (um 1490) war zu seiner Zeit nur einer von vielen. Dennoch hat er sich durchgesetzt und ist heute Inbegriff für die Ästhetik der Renaissance. Die anatomische Studie erfasst die Proportionsregeln des römischen Architekten Vitruv (1. Jh. v. Chr.) und gilt als das meist vervielfältigte Bildmotiv der Welt.

Nashorn wie in echt: Von Nürnberg in die Welt – Albrecht Dürers Holzschnitt „Rhinoceros“ kennt heute jeder. 1515 jedoch waren Nashörner in Europa alles andere als bekannt, und nicht einmal Dürer hatte selbst je gesehen, was er so überzeugend gezeich- net hat, dass Illustratoren es noch fast 300 Jahre als Vorlage nahmen – obwohl sie bereits echte Nashörner bestaunen konnten. Ein Exemplar der Arbeit wurde im Januar 2013 bei Christie’s in New York für 535000 Euro verkauft.

Schrei in Pastell: „Der Schrei“ von Edvard Munch (1895) ist die weltweit teuerste Pastellzeichnung, die je auf einer Auktion verkauft wurde. Im Mai 2012 erreichte sie bei Sotheby’s in New York einen Zuschlag bei rund 80,7 Millionen Euro. Anders als oft vermutet, handelt es sich nicht um ein Gemälde. Der Künstler fertigte insgesamt vier Versionen dieses Motivs: zwei Ölgemälde und zwei Pastellzeichnungen.

Comic in Aktion: Die Comic-Ausgabe „Action Comics #1“ von 1938 erzielte bereits mehrfach Rekorde. Am 24. August verkaufte sich das Heft bei Ebay für umgerechnet 2,4 Millionen Euro. Es stieß damit ein Exemplar derselben Ausgabe vom Thron, das im November 2011 für 1,6 Millionen Euro bei der Onlineplattform ComicConnect versteigert wurde.

Held in Pose: Es ist das wohl bekannteste Porträt und meist reproduzierte Foto der Weltgeschichte: „Guerrillero Heroico“ zeigt Che Guevara am 5. März 1960 kurz nach der Kubanischen Revolution. Obwohl das Foto heute weltbekannt ist und in unzähligen Versionen auf Tassen, Bettwäsche, T-Shirts und Co auftaucht, verdiente der Fotograf Alberto Korda nichts damit. Zugunsten des Kommunismus und der Revolution gab er die Rechte frei.